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* Die Figur des NIKOLAUS wurde zusammen mit anderen Bildwerken von Dekan Dr. Dursch auf dem Dachboden der Pfarrkirche von Eriskirch entdeckt und um 1850 für seine Sammlung erworben. Die Fassung der Figur war offenbar stark beschädigt und wurde damals abgenommen. Manche Feinheiten der Formgebung im Gesicht des Heiligen oder im Fal tengefüge der Pontifikalgewänder verraten die feinfühlige Hand des Meisters Hans Rueland. Die Fransen an den Gewandsäumen oder die vom Nacken schwungvoll auf die Schultern gelegten Bänder der Mitra sind nicht nur modisch bedingt, sondern typisch für die Werkstatt Ruelands. Sie sind auch bei der Bischofsfigur vom Markdorfer Bruderschaftsaltar festzustellen.
Lit.: Dursch, 1851, S. 27, Nr. 137.-Baum, 1929, S. 36, Nr. 79 mit Abb. S. 60.-Stähle,1977, S. 35, Nr. 26 mit Abb.-Stähle,1977 (2). |
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